Auf einer Bonus-DVD zum vorletzten (oder vorvorletzten) Album der Band Demon Hunter, spricht die Band (wer hätte es gedacht :-) über den Entstehungsprozess des Album. Die beiden Kreativköpfe und Brüder Don (Gitarre) und Ryan (Sänger) Clark haben neben ihrer ohnehin schon sehr erfolgreichen Band Demon Hunter eine vermutlich noch erfolgreichere Designagentur Invisible Creature (ehemals Asterik Studio) die wirklich krasses Zeug machen. Sie erzählen wie sie sich immer morgens mit ner Tasse Kaffe am Rechner vor der "eigentlichen" Arbeit für etwa ne Stunde getroffen haben und mit Garageband einfach Songideen aufgenommen hatten. Aus diesen morgendlichen Mini-Sessions wurde dann letzten Endes das Fundament für ein ganzes Album (das es mal eben in die Billboard Charts geschafft hat).
Genau das gleiche versuche ich seit einer Weile auch mit meinem Ambient Projekt
Kontemplatief umzusetzen und ich würde sagen es funktioniert. Der einzige Haken ist vielleicht der, dass man am Tag davor einfach nicht zu spät ins Bett sollte. Ich denke auch dass hier der Motor Leidenschaft mit reinspielt, denn was man ohnehin gerne macht läuft normalerweise ja auch gut von der Hand. Diese "Morgens" Variante hat mir besser gefallen als die wohl weiter verbreitete "Nachts" Variante da man morgens einfach noch frischer und vermutlich auch "kreativer" da noch unverbrauchter ist.
Falls du auch eine gute Lösung hast, trotz Anstellung noch kreativ produktiv zu sein würde mich das interessieren.
http://www.kontemplatief.de/http://www.demonhunter.net/ http://www.invisiblecreature.com